Dieses Bild zeigt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Parlamentarierfrühstücks zu „Digitalisierung, Energiemanagement und Energieeffizienz“

© WI SL / Maric

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„Digitalisierung, Energiemanagement und Energieeffizienz“ lautete das Thema des Parlamentarierfrühstücks, das die Wirtschaftsinitiative Smart Living (WI SL) am 4. Juni in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin veranstaltete. Schirmherr war der stellv. Vorsitzende des Ausschusses „Digitale Agenda“, MdB Hansjörg Durz (CDU/CSU).

Ingeborg Esser, Leiterin des Strategiekreises der WI SL und Hauptgeschäftsführerin des GdW, sowie Hans-Georg Krabbe, Leiter des Lenkungskreises der WI SL und Vorstandsvorsitzender der ABB AG, stellten zunächst die Aufgaben, Struktur und Teilnehmer der WI SL vor. Uwe Glock, Präsident des BDH und CEO von Bosch Thermotechnik, berichtete über aktuelle Trends im deutschen Energiesystem und die Rolle von Home-Energy-Management-Systemen zur Sektorkopplung im Gebäude und Energiesystem. Johannes Hauck, stellv. Leiter des Lenkungskreises der WISL und Director Corporate Business Environment der Hager Group, referierte zu den politischen Rahmenbedingungen und der möglichen Unterstützung politischer Entscheidungsträger bei der Digitalisierung des Gebäudebereichs im Zuge der CO2-Reduktionsziele.

Der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke, erklärte: „Wir haben deutlich gemacht, dass Smart-Living-Technologien kurzfristig umsetzbare Energieeffizienz-Steigerungen im Gebäudesektor ermöglichen und somit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten können. Sie sind damit unverzichtbarer Teil neben den anderen Maßnahmen zur CO2-Reduktion.“

„Smart-Living-Lösungen besitzen im Vergleich zu anderen Effizienzmaßnahmen geringe Investitionskosten sowie niedrige CO2-Vermeidungskosten. Zudem tragen sie im Zusammenspiel mit der Nutzung erneuerbarer Energien, dezentraler Energiegewinnung und intelligenten Stromnetzkonzepten (Smart Grid) zukünftig zur Stabilität des Energienetzes bei“, unterstrich Alexander Dauensteiner von der Vaillant Group.

MdB Hansjörg Durz äußerte sich zufrieden: „Klimaschutz beschäftigt viele Menschen in unserem Land und steht ganz oben auf der Agenda der Politik. Gerade mit Blick auf den drängenden Handlungsbedarf im Gebäudebereich können smarte Technologien ein entscheidender Treiber für innovative und konkrete Lösungen für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sein. Deshalb ist der enge Austausch zwischen den beteiligten Akteuren wichtig. Die Wirtschaftsinitiative Smart Living trägt seit ihrer Gründung erfolgreich zur Vernetzung von Politik, Wirtschaft und Verbänden bei."