Ein positives Fazit zu den zwei Jahren zog Hans-Georg Krabbe, Vorsitzender des Lenkungskreises der Wirtschaftsinitiative und Vorstandsvorsitzender der ABB AG: „Die Wirtschaftsinitiative konnte in dieser Zeit ihre Teilnehmerzahl verdoppeln, mittlerweile ist sie auf 25 Verbände und über 50 Unternehmen angewachsen, die alle dazu beitragen, Deutschland zum Leitmarkt für Smart-Living auszubauen“. Auch Alexander Dauensteiner, Vorsitzender der „Task Force Rahmenbedindungen“ sieht die geleistete Arbeit der Wirtschaftsinitiative als sehr erfolgreich an. „Die Initiative hat sich in den zwei Jahren zu einem einzigartigen Netzwerk entwickelt, das alle Stufen der Wertschöpfungskette mit einbindet“. Das gesamte Interview von SHK-TV mit Herrn Dauensteiner sehen Sie hier.

Im Ausstellungsbereich der Messe war die Wirtschaftsinitiative in Halle 11.1 mit einem Stand beim Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) vertreten, um die Besucher über den Smart-Living-Markt in Deutschland zu informieren. Neben dem Stand nahm die Wirtschaftsinitiative zudem am Programm des Technologieforums der ISH teil. In seinem Vortrag auf dem Forum umriss Michael Schidlack, stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Smart Living, mehrere Trends für die weitere Entwicklung des Marktes: Als ein „Mega-Ökosystem der Zukunft“ hat Smart Living das Potenzial, die Immobilien- und Wohnungswirtschaft zu revolutionieren. Künftig werden immer mehr digitale Plattformen auf dem Markt entstehen, die als Schnittstellen zwischen den Unternehmen und Kunden fungieren werden, so Schidlack. Die künftige Entwicklung bewerten Experten aufgrund der raschen technologischen Entwicklung positiv: Ab dem Jahr 2020 wird der Durchbruch von Smart Living zum Massenmarkt erwartet. Bis 2025 soll der weltweite Umsatz im Smart-Living-Markt auf 263 Millarden Euro ansteigen, so Schidlack. Er mahnte jedoch auch an, dass für eine weitere Entwicklung des Marktes eine umfassende Kooperation der beteiligten Marktakteure notwendig sein werde. Als branchenübergreifende Kooperationsplattform will die Wirtschaftsinitiative Smart Living ihren Beitrag dazu leisten, die Zusammenarbeit zwischen den Herstellern, Handwerksunternehmen, Verbänden und der Politik weiter zu verbessern.